RallyeTeam Kößler - Füssen im Allgäu
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Kößler/Poschner feiern in Kroatien ihr Rallye-Comeback

News vom: 26.11.2016 | 18:49 Uhr

Das Rallyeteam Kößler ist zurück: Nach viermonatiger Verletzungspause sitzen Manuel Kößler und Marcus Poschner am kommenden Wochenende wieder gemeinsam im Cockpit ihres Subaru Impreza R4. Bei der Rallye Croatia, einem Lauf zur FIA European Rally Trophy, geht es für die Allgäuer vor allem darum, wieder in den Rhythmus zu kommen und Spaß zu haben.

Gute Nachrichten aus dem Allgäu: Marcus Poschner hat seine im Juni erlittene Sprunggelenksverletzung auskuriert und darf ins Rallye-Cockpit zurückkehren. „Ich kann schmerzfrei und ohne Krücken laufen – und ich darf endlich wieder rallyefahren“, berichtet der 42-jährige Copilot aus Lautrach voller Euphorie. „Es kann sein, dass mein Knöchel abends etwas dick ist, beim Fahren sollte ich von der Knochenabsplitterung und dem Bänderriss aber nichts merken.“

Für das Comeback haben sich Poschner und sein „Chauffeur“ Manuel Kößler die Rallye Croatia ausgesucht. Die älteste und bis heute größte Motorsport-Veranstaltung des Landes wird am kommenden Freitag und Samstag auf der Halbinsel Istrien ausgetragen und stellt einen echten Belastungstest dar. 184 WP-Kilometer stehen bei dem Lauf zur FIA European Rally Trophy auf dem Programm, keine der zwölf Wertungsprüfungen misst weniger als zehn Kilometer. Die Königsprüfung namens „Cerovlje“ führt sogar über 24,17 Kilometer mit einem Schotteranteil von rund sechs Prozent.

„Wir kennen die Strecken zwar nicht, von der Charakteristik her dürften sie aber ähnlich spannend und selektiv sein wie bei der Rallye Opatija, die ganz in der Nähe stattfindet“, erklärt Manuel Kößler (27) aus Füssen. „Das war unser erster Einsatz in Kroatien, und er hat Lust auf mehr gemacht. Jetzt freuen wir uns auf eine schöne Veranstaltung mit starken Gegnern. Das Ergebnis spielt für uns diesmal aber keine große Rolle. Nach viermonatiger Wettkampfpause wollen wir unseren Rhythmus finden und Spaß haben.“  

Kößlers Copilot sieht die Sache ähnlich: „Wir freuen uns auf tolle Strecken in einer tollen Gegend mit hoffentlich tollem Wetter“, strahlt Marcus Poschner. „Bei der Rallye Croatia erwartet uns ein knackiges Programm mit knapp 200 WP-Kilometern. Wir haben also reichlich Zeit im Cockpit, was nach der langen Pause besonders wichtig, aber auch physisch anstrengend ist. Unser Ziel ist es, uns am Freitag an das Limit ranzutasten und am Samstag ein paar Highlights zu setzen.“

Letzteres wird in Anbetracht des starken Starterfeldes jedoch alles andere als leicht. Allein sechs R5-Boliden stehen in der Nennliste, darunter die amtierenden Vize-Meister der European Rally Trophy Rashid Al-Ketbi/Karina Hepperle im Ford Fiesta R5. In der R4-Klasse trifft das Rallyeteam Kößler zudem auf alte Bekannte. Mit Krisztian Hideg, Juraj Sebalj, Darko Peljhan und Janos Szilagyi (alle Mitsubishi Lancer Evo IX) haben sich die Deutschen schon bei der Rallye Opatija und der Rallye Velenje gemessen. Das Comeback wird also gleichzeitig zu einer echten Standortbestimmung.