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Rallyeteam Kößler holt Podestplatz und baut Führung aus

News vom: 07.05.2018 | 08:00 Uhr

07.05.2018 – Das Rallyeteam Kößler hat bei der Rallye Opatija (4.-5. Mai) erneut das Maximum aus dem Subaru Impreza R4 herausgeholt. In Kroatien erreichten Manuel Kößler und Marcus Poschner den anvisierten Podestplatz in der Mitropa-Cup-Wertung und vergrößerten dadurch ihren Vorsprung in der inoffiziellen Europameisterschaft für Privatfahrer. Nur zwei der sechs technisch überlegenen R5-Boliden waren schneller als die Allgäuer.

 

Podestplatz einfahren und Tabellenführung verteidigen – mit diesem Ziel reiste das Rallyeteam Kößler zur Rallye Opatija auf die Halbinsel Istrien. Beide Vorhaben konnten Manuel Kößler und Marcus Poschner am Samstagabend mit einem Haken versehen. Dabei begann der dritte Saisonlauf zum Mitropa Rallye Cup (MRC) für die Tabellenführer nicht wie gewünscht.

 

Trotz fehlerfreier Fahrt übernachtete der Subaru Impreza R4 von Manuel Kößler und Marcus Poschner am Freitagabend nur auf dem achten Platz der MRC-Wertung. Auf der breiten Bergrennstrecke „Breza“ war gegen die R5-Autos – von denen sechs im Mitropa-Cup-Feld antraten – kein Kraut gewachsen. „Sobald die Verhältnisse klar sind, sind die R5-Autos übermächtig“, musste Marcus Poschner eingestehen. Der schwierige Auftakt hatte jedoch auch sein Gutes. „Manuel hatte am Freitag mächtig Wut im Bauch, das war eine gute Motivationsspritze. Wir sind am Samstag volle Pulle gefahren.“

 

Auf den selektiveren Samstagsprüfungen zeigten die Allgäuer, wie gut sie die 17-monatige Wettkampfpause mittlerweile weggesteckt haben. Innerhalb von zwei WPs verbesserten sich Kößler/Poschner vom achten auf den dritten Platz in der Mitropa-Cup-Wertung und verteidigten diesen bis ins Ziel. Nach 102,47 WP-Kilometern lagen lediglich zwei der sechs im MRC eingeschriebenen R5-Fahrer vor dem Kößler-Subaru: Gergely Fogasy (Peugeot 208 T16) und Pal Lovasz (Hyundai i20 R5) holten in der inoffiziellen „Europameisterschaft für Privatfahrer“ einen Doppelsieg für Ungarn. Die anderen Deutschen wurden Sechster (Hermann Gaßner, Mitsubishi Lancer Evo X R4), Siebter (Stefan Göttig, Škoda Fabia R5) und Neunter (Thomas Wallenwein, Škoda Fabia R5).

 

In der Gesamtwertung der Rallye Opatija belegten Kößler/Poschner den siebten Platz – hinter sechs R5-Piloten. Sie waren also wie schon bei der Lavanttal-Rallye „Best of the Rest“. Ein besonderes Ausrufezeichen setzten die Allgäuer auf der einzigen nassen Wertungsprüfung. Die 11,49 Kilometer lange WP im Učka-Gebirgsmassiv war schon nach den ersten Kehren plötzlich klatschnass. Bei diesen schwierigen Bedingungen erzielten Kößler/Poschner mit Platz fünf ihre beste WP-Zeit.

 

„Am Freitagabend war ich schon etwas frustriert, dafür lief der Samstag umso besser“, fasst Manuel Kößler die Leistung des Teams zusammen. „Wir sind fehlerfrei gefahren, haben immer die optimale Reifenwahl getroffen und waren das mit Abstand schnellste Nicht-R5-Team. Auch unser Subaru lief technisch absolut perfekt. Kompliment an die Jungs, die unser Auto vorbereiten. Mehr geht nicht. Trotzdem erwartet uns noch eine spannende Mitropa-Cup-Saison. Ich denke, dass es fünf Anwärter auf den Titel gibt.“